Leere Landstraße Richtung Sonnenuntergang
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Routenoptimierung für Spediteure:
Kraftstoff und Stunden jede Woche sparen

10. Januar 2025·5 Min. Lesezeit

Ein LKW, der leer fährt, verdient nichts — aber Kraftstoff und Löhne laufen weiter. Routenoptimierung für Spediteure bedeutet, mehr Fracht zu befördern und weniger leer zu fahren. Hier erfahren Sie, was Sie konkret tun können.

Was kostet Sie schlechte Routenplanung?

Der durchschnittliche Leerfahrtanteil im dänischen Straßentransport liegt bei 20-30 %. Das bedeutet, jeder vierte bis fünfte Kilometer wird ohne Fracht gefahren.

Für einen LKW, der 150.000 km pro Jahr mit 25 % Leerfahrten fährt, sind 37.500 km reine Kosten. Eine Reduzierung der Leerfahrten um 5 Prozentpunkte bedeutet echte Einsparungen von über 60.000 DKK pro Jahr pro LKW — allein an Kraftstoff.

Hinzu kommt, dass der Disponent zu viel Zeit mit manueller Routenplanung verbringt, Fahrer mit Fragen anrufen und Kunden zu lange warten.

Was ist Routenoptimierung?

Routenoptimierung bedeutet nicht nur, die kürzeste Route zu finden. Es geht darum, die Gesamtabfolge von Stopps, Zeitfenstern, Kapazitäten und Rückfrachten so zu planen, dass Sie das Beste aus jeder Fahrt herausholen.

Für einen Spediteur mit mehreren LKW und wechselnden Aufträgen ist das eine komplexe Aufgabe. Die meisten lösen es mit Erfahrung und Excel — und das liefert selten das beste Ergebnis.

5 Wege, Leerfahrten zu reduzieren

  • Aufträge geografisch gruppieren. Stopps im selben Gebiet bündeln, statt sie einzeln zu planen. Eine Fahrt mit fünf nahe beieinander liegenden Stopps schlägt fünf separate Fahrten.
  • Rückfrachten aktiv planen. Wenn der LKW auf dem Rückweg leer ist, gibt es einen potenziellen Auftrag. Arbeiten Sie systematisch daran, Rückfrachten zu finden und anzubieten.
  • Flexible Zeitfenster nutzen. Aufträge mit flexiblen Zeitfenstern geben Ihnen Freiheit, Fahrten zu kombinieren. Versuchen Sie, dies mit Stammkunden auszuhandeln.
  • Visuellen Überblick verschaffen. Eine karten- oder kalenderbasierte Übersicht ermöglicht es, Routen über LKW und Tage hinweg zu sehen und anzupassen — etwas, das Excel nicht kann.
  • Eigene Zahlen messen. Was man nicht misst, kann man nicht verbessern. Erfassen Sie Leerfahrten und Kapazitätsauslastung — und nutzen Sie sie zur kontinuierlichen Verbesserung.

Wie DORA bei der Routenplanung hilft

Die Kalenderansicht gibt dem Disponenten einen einheitlichen Überblick über alle Aufträge und LKW verteilt über Tage. So lässt sich leicht verfügbare Kapazität erkennen und Aufträge zu effizienten Touren zusammenfassen, statt einzeln zu fahren.

Die Dispositionsfunktion ermöglicht es dem Disponenten, Routen direkt im System zuzuweisen und anzupassen. Änderungen werden automatisch in der Fahrer-App angezeigt — keine Anrufe nötig.

Das KPI-Modul liefert Ihnen die Zahlen: Leerfahrtanteil, Liefergenauigkeit, Kapazitätsauslastung und Umsatz pro LKW. Das ist die Grundlage, um sich über die Zeit zu verbessern — nicht Bauchgefühl.

Gute Disposition bedeutet nicht, die kürzeste Route zu finden — es bedeutet, die Route zu finden, die die meiste Fracht für die wenigsten Kilometer befördert.

Häufig gestellte Fragen

Was ist ein guter Leerfahrtanteil?

Unter 15 % ist generell gut für den Straßentransport. Spezialtransporte und bestimmte Segmente werden naturgemäß höhere Leerfahrten haben. Das Wichtigste ist, Ihre eigene Zahl zu kennen und aktiv daran zu arbeiten, sie über die Zeit zu reduzieren.

Kann sich DORA mit GPS-Systemen integrieren?

Ja. DORA unterstützt die Integration mit den am weitesten verbreiteten GPS- und Flottenmanagementsystemen, sodass Positionsdaten direkt übernommen werden können und dem Disponenten eine Echtzeitübersicht geben. Kontaktieren Sie uns bezüglich Ihres spezifischen Systems.

Ab wann lohnt sich Routenoptimierungssoftware?

Typischerweise ab 3-5 Fahrzeugen und aufwärts. Je komplexer die Disposition — mit vielen Stopps, Zeitfenstern und Fahrern — desto schneller die Amortisation. Viele Kunden sehen bereits im ersten Monat Vorteile.

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